Im Rahmen der NRW-weiten Woche der Erziehungshilfen lud die AG 78 der freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Bonn am 5. September 2025 zu einer Podiumsdiskussion in das Haus der Evangelischen Kirche ein. Unter dem Titel „Keine Zukunft ohne Erziehungshilfe! – Kostenfaktor oder Investition in unsere gemeinsame Zukunft?“ diskutierten Vertreter:innen aus Politik, Fachwelt und Interessengruppen gemeinsam mit dem Publikum über die Zukunft der Erziehungshilfen.

Auf dem Podium saßen:
Katja Dörner, Oberbürgermeisterin Bonn (Bündnis 90/Die Grünen)
Guido Déus, Oberbürgermeisterkandidat (CDU)
Jochen Reeh-Schall, Oberbürgermeisterkandidat (SPD)
Achim Schröder, FDP
Prof.‘in Dr. Nadia Kutscher, Universität zu Köln (Lehrstuhl für Soziale Arbeit und Erziehungshilfe)
Horst Peters, Ombudschaft Jugendhilfe NRW
Eli Kesidis, Jugend vertritt Jugend
Lukas Dreesbach, Careleaver e.V.
Peter Fenzl, kaufmännische Leitung CJG
Moderiert wurde die Veranstaltung von der WDR-Journalistin Anke Bruns.
Deutlich wurde: Hilfen zur Erziehung sind keine „freiwillige Leistung“, sondern eine zentrale Investition in den Schutz und die Zukunft von Kindern, Jugendlichen und Familien. Rund 85 % der Mittel fließen in Personal, weswegen Einsparungen unmittelbar Qualität und Verfügbarkeit gefährden würden. Vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen und angespannter Haushaltslagen war das Fazit eindeutig: Es braucht politischen Willen und verlässliche Rahmenbedingungen, um die notwendige Unterstützung dauerhaft zu sichern.
Unser Geschäftsführer Christian van den Kerckhoff, zugleich Vorsitzender der AG 78, war maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung beteiligt. Damit konnte BIM e.V. aktiv zur öffentlichen Debatte beitragen und die Bedeutung der Erziehungshilfen für die Bonner Kinder- und Jugendhilfe unterstreichen.

