Trauma und Umgang mit traumatisierten Menschen

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Der Workshop ist kostenlos und findet statt im Seminarraum im 2.OG des MIGRApolis – Haus der Vielfalt.

Damit jeder Interessierte auch einen Platz bekommt, bitten wir herzlich um Voranmeldung bis zu 23.11.2022 unter dieser E-Mail-Adresse: nino.muentnich@ekir.de 

Betreuung, Beratung und Behandlung von Menschen, die Trauma-Erfahrungen haben, stellen hohe Anforderungen an Fachkräfte. Von ihnen wird erwartet, dass sie neben traumasensiblen Fertigkeiten auch über Interkulturelle Kompetenz und Interaktions- und Kommunikationsfähigkeiten verfügen.

Um mit Menschen zu arbeiten, die durch Krieg, Flucht, Vertreibung und Misshandlung traumatisiert sind und unter PTBS bzw. Traumafolgestörungen leiden und individuell vulnerabel sind, müssen die Betreuendenund Behandelnden selber darauf gut vorbereitet sein. Dazu gehörten Fort- und Weiterbildungen zu dem Themenspektrum „Besonderheiten in der Betreuung, Beratung und Behandlung von Traumata und im Umgang mit traumatisierten Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund“.

INHALT

– Trauma allgemein:

  • • Definition
  • • Auslöser
  • • Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS, F 43.1)
  • • Dissoziation
  • • (Mögliche) hilfreiche Umgangsweisen mit traumatischen Erlebnisse
  • • Behandlung

– Umgang mit traumatisierten Menschen als Angehörige

  • • Nutzung von vorhandenen Ressourcen
  • • Umgang mit traumatisierten Kindern
  • • Personale Kompetenzen und Voraussetzungen

– Psychosoziale Aspekte bei der Beratung und Behandlung von Flüchtlingen

– Syrien als Beispiel für Herkunftsländern der Flüchtlinge

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