Da es bislang kaum systematische Konzepte für die Bearbeitung sexualkultureller Themen in den unterschiedlichen Feldern der Jugendhilfe gibt, hängen Qualität und Quantität sexualkultureller Arbeit dort oft vom Engagement, der persönlichen Eignung sowie der Interessenlage einzelner Mitarbeitender ab. Die im Auftrag des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Bonn erstellte Handreichung leistet einen dringend notwendigen Beitrag zur Professionalisierung der auf Sexualität bezogenen pädagogischen Arbeit in der Jugendhilfe. Hier gilt es, jenseits von Abwehrlogiken und insbesondere auch im interkulturellen Kontext, Sexualität als positive Lebensenergie und Geschlecht als Identitätsressource in den Blick zu nehmen.

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