Projekt Beschreibung

Projektbeschreibung

Abgeleitet von dem Konzept des „Escape-Rooms“ wird ein mobiles Escape-Game zum Themenbereich Nationalsozialismus und Shoa entwickelt und umgesetzt. Es soll ein 3 bis 4 stündiges Strategie-Rätsel für ca. 8-15 Personen entstehen. Die Spielenden werden in die Rollen von Protagonist*innen einer Rahmengeschichte schlüpfen und währenddessen pädagogisch angeleitet und betreut. Sie werden dabei Erkenntnisse sammeln und Strategien generieren, um die Lösung für ein Ausgangsproblem der Rahmengeschichte zu finden. Wesentlicher Bestandteil der Durchführung des Escape-Games ist die anschließende Reflexion, über die ein Transfer auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen unserer Migrations-Gesellschaft geschlossen wird.

Mit dem Titel „Her-Story“ wird dekonstruiert, dass die Rezeption von geschichtlichen Ereignissen also „History“ hauptsächlich aus der männlich-weißen Perspektive beschrieben und archiviert wurde. Die Rahmengeschichte wird neben den Gesichtspunkten von Antirassismusarbeit und Erinnerungskultur zum Nationalsozialismus also auch so konzipiert, dass den Teilnehmenden ein Raum eröffnet wird, um den Aspekt der Sichtbarkeit von Frauen in geschichtlichen Ereignissen zu erfahren und reflektieren zu können.

Ziel des Projektes

Derzeit befindet sich das Projekt in der Konzeptionierung. Im Dezember 2020 findet eine Kick-off-Veranstaltung statt, bei der gemeinsam mit Expert*innen aus verschiedenen Bereichen (Antirassismusarbeit, Zielgruppe, Geschlechtergerechtigkeit, politische Bildung u.a.) ein Netzwerk etabliert werden soll, um die Umsetzung des Projektes voranzutreiben. Ab Januar 2021 geht es dann gemeinsam mit dem Netzwerk in die nächste Projektphase der Umsetzung des Escape-Games. Ziel ist es, das mobile Escape-Game als Open Source bereitzustellen, so dass es von unterschiedlichsten Einrichtungen und Institutionen in der politischen Bildungsarbeit (schulisch und außerschulisch) genutzt und mit der Zielgruppe durchgeführt werden kann.

Zielgruppen

Die Zielgruppe ist heterogen und besteht im Idealfall gemischt aus interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit und ohne Migrationshintergrund.

Projektteam

Jutta Elsässer, Katharina Schönbeck, Malihe Safari und Riccarda Aldenhoven

Förderträger

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