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Im Mittelpunkt des Praxis-Workshops stehen die Möglichkeiten der Improvisation als kreativer Ausdruck musikalischer Freiheit sowie persönlicher Geschichte gleichermaßen. Improvisation ist ein zentrales Element in vielen verschiedenen Musikkulturen auf der ganzen Welt. In der globalisierten Musikwelt vermischen sich wiederum vielfältige Stile, Genres und Traditionen.

Unsere Dozent*innen Maren Lueg und Benny Mokross zeigen Wege auf, wie sich all diese großartigen Potentiale in jedem von uns abrufen, freisetzen und in die Entwicklung eines persönlichen Ausdrucks bündeln lassen. Die Teilnehmenden lernen Methoden und viele praktische Übungen kennen, mit denen die Musik als Ausdruck der eigenen Erfahrungen in den Fluss kommen kann.

Dabei werden unter anderem Antworten auf folgende Fragen gegeben: Wie hoch sind die Anteile der erlernten, vorgefertigten Elemente einerseits und wie hoch die der spontanen Erfindung andererseits? Wie lassen sich die so verschiedenen Welten musikalisch miteinander verbinden, ohne an Ausdruckskraft und Authentizität zu verlieren? Wie drücke ich mich so persönlich wie möglich aus? Besteht die Gefahr, dass ich nicht authentisch musiziere? Ich liebe Mozart, Metallica und Makam-Musik – wie bringe ich all das zusammen? Muss ich bestimmte Regeln befolgen?

Der oder die Improvisierende kann generell aus einem riesigen Fundus schöpfen. Musik wird dabei nicht aus dem Nichts heraus erfunden. Musiker*innen sammeln multiple Erfahrungen und bedienen sich all der Elemente der eigenen Hör- und Spieltraditionen und setzen sie auf neue, individuelle Weise zusammen. Improvisation kann in diesem Sinne als persönliche Interpretation der eigenen musikalischen Geschichte oder Biografie aufgefasst werden.

Das Angebot richtet sich an alle interessierten (Amateur)-Musiker*innen, Musikpädagog*innen und (Musik-) Schüler*innen. Alle Instrumente sind willkommen. Im Kurs wird sowohl nach Gehör als auch mit Noten gearbeitet. Bitte eigene Instrumente mitbringen – Instrument und Niveaustufe bei Anmeldung angeben.

Hinweis: Alle praktischen Übungen werden vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation methodisch angepasst, so dass die bestehenden Abstandsregeln etc. eingehalten werden. Raumgröße und häufiges Lüften im Veranstaltungssaal des MIGRApolis-Hauses  unterstützen die Maßnahmen zu einem möglichst kontaktarmen Musizieren, das Ansteckungsgefahren vorbeugt.

Brückenklang-Tageskurs 

Datum: 09.10.2021

Uhrzeit: 10:00 bis 17:30 Uhr

Teilnahmegebühr: 15,- €

Anmeldung: Bei Interesse können Sie sich über diesen Link der Landesmusikakademie NRW anmelden; Anmeldeschluss (25.09.2021).

Der Workshop ist auf eine maximale Teilnehmendenzahl von 14 Personen begrenzt.

Das Teilnahmeentgelt von 15 Euro ist vorab bis zum Anmeldeschluss (25.09.2021) unter Angabe der Kursnummer 2103M23 und des Namens auf folgendes Konto zu überweisen: Landesmusikakademie NRW, IBAN: DE18 4015 4530 0047 0119 45, BIC: WELADE3WXXX

Ansprechpartner: Edin Mujkanović, Landesmusikakademie NRW e.V., edin.mujkanovic@lma-nrw.de

in Kooperation mit:

Ansprechpartner: Dr. Philip Gondecki-Safari, gondecki@bimev.de

Gefördert durch: